| Medienkonverter...
... auf der einen Seite kommt ein
Kupferkabel rein - auf der Ursprünglich wurden Medienkonverter immer dort eingesetzt wo WAN und LAN Netzwerke aufeinander treffen. Die Weitverkehrsnetzwerke (WAN) wurden seit jeher mit LWL betrieben, die lokalen Netze (LAN) hingegen ganz konventionell mit Kupfer. Inzwischen gehören LWL Verkabelungen auch in vielen LAN's zum Alltag und Medienkonverter sind heute DIE kostengünstige Alternative zu LWL Switchports. Gerade bei großen Core-Switches kostet jeder einzelne LWL Port oft mehrere hundert Euro. Mit Konvertern können auch ältere Core-Switches um LWL-Ports erweitert werden, selbst wenn der Hersteller schon längst keine Module für den Switch mehr liefern kann.
Bei Medienkonverter sind die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale
Geschwindigkeit und Type des |
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| LWL Faser |
Multimode 50/125 |
Multimode 62,5/125 |
Singlemode 9/125 |
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| 10 Mbps | Halb Duplex | 412 m | 412 m | 412 m | ||||||||||||||||||||
| 10 Mbps | Voll Duplex | 2 km | 2 km | 12 km | ||||||||||||||||||||
| 100 Mbps | Halb Duplex | 412 m | 412 m | 412 m | ||||||||||||||||||||
| 100 Mbps | Voll Duplex | 2 km | 2 km | bis zu 120 km | ||||||||||||||||||||
| 1000 Mbps | Voll Duplex | 550 m | 220 m | bis zu 110 km | ||||||||||||||||||||
| Dabei ist
es gleichgültig, welche Steckertype verwendet wird. Ursache für die
verschiedenen gängigen Steckverbinder sind die Hersteller, von denen
jeder natürlich "den besten" Stecker zu haben glaubt. In der 10 Mbps Technik (Ethernet) war der
ST-Stecker am meisten verbreitet, bei 100 Mbps Technik (Fast Ethernet) der SC-Stecker, und bei 1000 Mbps Technik (Gigabit Ethernet) hat sich der LC Stecker durchgesetzt, da viele Hersteller inzwischen LWL-Ports per SFP bereitstellen und SFPs üblicherweise mit einem LC-Stecker ausgestattet sind. Hier die gängigen Steckverbinder: |
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ST-Stecker![]() |
SC-Stecker![]() |
LC-Stecker![]() |
VF45-Stecker![]() |
MTRJ-Stecker![]() |
E2000-Stecker![]() |
FC-Stecker![]() |
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| Natürlich gibt es von dem einem oder anderen Stecker auch noch unterschiedliche Varianten, beispielsweise mit APC-Schliff, wo die Glasfaserspitze zur Verringerung von Reflektionen in einem Winkel von 8° angeschliffen wird... | ||||||||||||||||||||||||
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Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Medienkonverter
Transparente Konverter
(Osilayer 1) Switching oder Bridging Konverter
(Osilayer 2) Einige Hersteller produzieren scheinbar günstige "Medienkonverter" mit einem oder mehreren Kupfer- und Glasfaserports. Als Chipsatz wird ein gewöhnlicher Switch Kontroller eingesetzt, wie er auch in gewöhnlichen Switches für den Konsumerbereich verwendet wird. Das traurige Ergebnis ist ein als Medienkonverter untauglicher Mehrportswitch, der hinter der Leistung und den Möglichkeiten eines echten Konverters weit zurückbleibt und gerade bei mehrfacher Konvertierung zu massiven Laufzeitproblemen führt. Vom Einsatz solcher "Billig-Konverter" ist dringend abzuraten. Wichtige Funktionen, die Sie bei Medienkonvertern finden, sind Link-Fault-Pass-Through, Far-End-Fault-Detection, Loop-Back-Test und Remote TP Link Monitoring. Diese werden im Detail in der KTI Grundlagen Schulung erklärt, da dies den Rahmen hier sprengen würde. Sicherlich fragen Sie sich jetzt, wie man einen guten von einem nicht so guten Medienkonverter unterscheidet. Gerne helfe Ich Ihnen hier weiter: Ein wesentliches Merkmal ist der Strombedarf - dieser sollte in einer Zeit ständig steigender Energiekosten natürlich so gering wie möglich sein. Sehr gute Konverter liegen hier bei 2 Watt, durchschnittliche Konverter bei ~6 Watt und der Rest meist sogar oberhalb von 10 Watt. Der zweite Punkt ist der Transceiver oder Fiberhead - so bezeichnet man das elektronische Bauteil, an dem das LWL-Kabel angeschlossen wird. Hier gibt es "Markenhersteller" wie Agilient (ehemals HP), AMP oder Infineon, aber leider auch eine große Bandbreite anderer Hersteller, die kostengünstig die eigentlich hochpräzisen Fiberkopfe von Hand fertigen. Ob ein solcher Fiberkopf die aufgedruckte Reichweite erreicht oder auf Dauer halten kann, ist reine Glückssache. Der Dritte und leider nicht so offensichtliche Punkt, ist die Produktqualität. Diese hängt u. a. von der Qualität der eingekauften Bauteile, als auch von der Produktionsmethode und der Erfahrung des Herstellers ab. Seriöse Hersteller streben Ausfallsraten an, die im Bereich von 0,1% liegen, andere Hersteller akzeptieren auch Ausfallsraten von 1% oder mehr. Wenn sich 1% auch nicht viel anhört, gibt es doch Situationen, wo schon ein einzelner Produktausfall hohe Kosten verursachen kann. Daher sollte man gerade Konverter nur von renommierten und erfahrenen Herstellern kaufen und keinesfalls am falschen Ende sparen. |
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Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen zu
diesem Thema
haben, schreiben Sie mir doch einfach eine Email:
Dr.Lan@kti.de.
Ihr Dr. Lan
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